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Darmkrebsprävention
Dr. Armand Brom

30.000 Todesfälle pro Jahr


Mit 56.000 Neuerkrankungen und 30.000 Todesfällen pro Jahr ist der Darmkrebs mittlerweile die häufigste Krebsart in Deutschland geworden. Diese Zahlen nehmen leider weiter zu. Jeder 20.

Mensch in der BRD wird im Laufe seines Lebens an Darmkrebs erkranken. Dabei ist der Darmkrebs aber vermeidbar. Die Vorform des Krebses ist im allgemeinen ein Darmpolyp. Solche Polypen sind 5 bis 10 Jahre lang gutartig, bevor daraus ein Krebs entsteht. Hier trägt die Vorsorge ihren Namen richtig: lange vor Entstehung des Krebses kann man die Vorform beseitigen. Noch immer gehen zu wenige Menschen zur Vorsorge!

Zum einen steht eine noch sehr starke Tabuisierung der Erkrankung entgegen. Zum anderen sind die meisten Menschen über diese Erkrankung und über die Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge zu wenig informiert. Durch eine regelmäßige Vorsorge kann das Auftreten von Darmkrebs bis zu 90 % reduziert werden. Im Anfangsstadium der Krebserkrankung liegen die Heilungschancen noch bei fast 100 %. Seit 1982 ist die Früherkennung von Dickdarmkrebs durch den Test auf verstecktes Blut im Stuhl für Männer und Frauen ab den 45. Lebensjahr Bestandteil des Krebsfrüherkennungs- bzw. -Vorsorgeprogramms der gesetzlichen Krankenversicherungen. Wenn der Test Blut nachgewiesen hat muss immer eine ambulante Spiegelung des Darms zur Abklärung erfolgen. Wird dabei ein Polyp entdeckt, wird er mit einer Schlinge schmerzlos abgetragen. Damit wird das Risiko für einen Darmkrebs beseitigt. In etwa 20 % der Fälle ist der Darmkrebs vererbbar. Dabei ist eine Stammbaumanalyse der Patienten notwendig um das persönliche Risiko abzuschätzen. Molekulargenetische Untersuchungen (Gen-Tests) können die Vererbung bestätigen. Diese Patienten müssen in einem speziellen Vorsorgeprogramm eingeschlossen und engmaschig kontrolliert werden. Der Darmkrebs ist aber eine Erkrankung, die sich im Anfangstadium leider für den Patienten nicht bemerkbar macht. Wenn die krebsbedingten Beschwerden auftreten, ist es aber meist schon zu spät für ein erfolgreiche Behandlung. Das begründet die Wichtigkeit präventiver Untersuchungen


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